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Lederpflege - gewusst wie!

Lederpflege - gewusst wie!

Ledercouch

Wer kennt dass nicht, man hat eine wunderschöne  neue Lederschuhe, einen coolen Ledermantel oder auch die kultige Ledercouch und plötzlich hat man einen Fleck darauf. Und schon stehst Du vor der Frage, wie putze ich das Teil. Leder ist ein Naturprodukt und bedarf einer besonderen Reinigung und Pflege. Auf Hausmittelchen wie zum Beispiel Bananenschalen, Vollmilch oder Rizinusöl solltest Du verzichten. Im Fachhandel und bei Putzkult gibt es eine Reihe hochwertiger und geeigneter Produkte zum Leder reinigen und Leder pflegen ohne dem Material Schaden zuzufügen. Bei der Lederreinigung muss unbedingt immer beachtet werden, um welche Fleckenart und welches Leder es sich handelt. Verschiedene Verschmutzungen verlangen verschiedene Lederreinigungsmethoden.

Jede Ledersorte braucht spezielle Pflege

Ein weiches Glattleder ist anders zu reinigen und zu pflegen als robustes Grobleder oder das als besonders empfindlich geltende Wildleder. Stimmst Du die  Pflege genau auf Dein Material ab, erhältst Du Dir die natürlichen Eigenschaften lang und dauerhaft.

Robustes Leder ist leicht zu pflegen

Robustes Leder mit grobporiger Oberfläche wie z.B. eine Motorradjacke, Stiefel oder eine Aktentasche,  ist besonders pflegeleicht und gut zu reinigen. Dieses Leder ist  recht unempfindlich und verträgt auch mal einen Kratzer. Oft mals ist der Used-Look sogar extra cool und gewollt. Zum Reinigen reicht es in der Regel, das Teil mit einem nicht zu feuchten Lappen gründlich abzureiben. Gröbere Verschmutzungen, die auf der Lederoberfläche aufliegen, sollte man eintrocknen lassen und dann vorsichtig abtragen. Zum Abwischen kannst  Du ein wenig Neutralseife auf den Lappen geben werden. Nur ein wenig aufpassen, dass das Ganze nicht zu nass wird, sonst wird das Leder beim Trocknen schnell spröde. Danach Dein Teil einfach mit etwas Öl einreiben. Das muss kein teueres Pflegeöl sein. Es tut auch Speiseöl, Olivenöl oder Babyöl. So belibt auch Grobleder schön geschmeidig.

Glattleder einfach mal kneten

Weiches Glattleder ist wesentlich empfindlicher als Grobleder und erfordert bei der Lederreinigung Deine besondere Aufmerksamkeit. Hartnäckige Flecken lassen sich vorsichtig mit Gallseife einreiben und behandeln. Hier ist die flüssige, mit einer Dosierbürste versehene Form optimal. Zunächst solltest Du erstmal an einer unauffälligen Stelle prüfen, ob das Leder farbecht ist. Ist das der Fall, einfach mit der Gallseife einreiben, den Schmutz heraustupfen und danach trocken polieren. Möchtest Du Dein teil anschließend noch in dein Waschmaschine stecken, solltest du ein spezielles Lederwaschmittel verwenden. Dann im Wollwaschgang mit dem Kaltwaschprogramm durchlaufen lassen. Nach der Wäsche auf keinen Fall einfach aufhängen. Du solltest während dem Trocknen Dein Kleidungsstück immer mal wieder durchkneten. So verhinderst Du das es ein steifes Brett wird.

Spezialbürste für Wildleder

Wildleder hat eine rauere Oberfläche und muss anders behandelt werden als Grobleder und Glattleder. Wildleder wird leicht speckig und glänzt, was dann äußerst ungepflegt wirkt. Bewährt hat sich hier das vorsichtige Säubern mit einer speziell für Wildleder entwickelten Bürste, die die Oberfläche aufraut und das Glänzen verhindert. Es gibt zudem spezielle Sprays und Pflegeprodukte für Wildleder auf Schaumbasis.

 


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Hoffentlich war dieser Putztipp für Dich von Nutzen.

Cornelia Frey

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