Welcher Staubsauger ist der Richtige

Welcher Staubsauger ist der Richtige

Qual der Wahl – die Staubsaugerauswahl

In Deutschland gibt es wahrscheinlich keinen Haushalt ohne Staubsauger. Wer Wert auf saubere Böden und Teppiche legen, kommt um einen Bodenstaubsauger nicht herum. Wer jedoch los geht und einen Staubsauer kaufen möchte, steht vor einem riesen Regal mit allerlei unterschiedliche Typen. Beim Kauf gilt es einiges zu beachten: Saugleistung, Filtersysteme und Bautyp sind wichtige Punkte, die den perfekten Staubsauger von teurem Elektroschrott unterscheiden. Allergiker benötigen einen Staubsauger mit HEPA-Filtertechnik (High Efficiency Particulate Airfilter: Bei diesen Modellen kommt dank innovativer und extrem feinporiger Filtersysteme statt Staub und Schmutz fast nahezu ausschließlich saubere Ausblasluft aus dem Gerät. 

Tipps für den Kauf eines Staubsaugers

Ein neuer Staubsauger sollte für die eigenen Bedürfnisse optimiert sein. Du solltest also erstmal überlegen welche Böden sind in der Wohnung oder im Haus? Wie schwer darf der Staubsauger sein? Wie groß ist die Wohnfläche? Dann ganz wichtig: Wirf einen Blick auf das EU-Energie-Label für Staubsauger. Hier werden die Werte für Energieeffizienzklasse, Reinigungsklassen für Teppiche und Hartböden, Staubemissionsklasse und Geräuschemissionen übersichtlich und einfach dargestellt. Es empfiehlt sich einen Staubsauger zu kaufen, der in der Energieeffizienzklasse ein A trägt. Die Geräuschemissionen sollten unter 80 dB liegen. Der neue Staubsauger sollte auch mit einem Abluftfilter ausgestattet sein. HEPA Filter (High Efficiency Particulate Air) halten Verunreinigungen sehr gut zurück. Die Abluft des Staubsaugers ist dann sauberer als die Umgebungsluft.

Sauger mit oder ohne Beutel

Es werden zwei Arten von Staubsauger unterschieden: Beutelstaubsauger und beutellose Staubsauger. Dann gibt es auch noch die Staubsauer mit Wasserfilter. Diese eignen sich besonders, um nassen Schmutz aufzunehmen. Staubsaugerroboter werden auch immer beliebter, da diese selbstständig durch den Raum sausen und so den Staub aufnehmen.

Der typische Bodenstaubsauger mit Beutel ist immer noch das Traditionsgerät in deutschen Haushalten. Im Vergleich zu den beutellosen Modellen musst Du das Gerät zwar seltener reinigen, allerdings sind die Filterbeutel meist sehr teuer. Einen entscheidenden Vorteil haben die Wegwerf-Behälter allerdings: Besser gefilterte Beutel höherer HEPA-Klassen können zu sauberer Atemluft beitragen, welche vor allem für Allergiker wichtig ist. Zudem sind Beutelsauger oft leiser als vergleichbar teure Sauger mit Zyklontechnologie. Du solltest darauf achten, dass der Beutel nicht zu voll ist. Dann nimmt nämlich die Saugleistung rapide ab.

Staubsauger ohne Beutel sehen oft futuristisch aus – das Prinzip gibt es aber schon seit Jahrzehnten. Bei beutellosen Staubsaugern, etwa den Geräten von Dyson oder Dirt Devil, gibt es keine Folgekosten für Staubbeutel. Der Schmutz landet in einem separaten Behälter. Denn musst Du dann halt regelmäßig reingen. Beutellose Staubsauger sind aus technischen Gründen oft wesentlich lauter als ihre Kollegen mit Beutel.

Welcher Bautyp, Bodensauger oder Akku?

Die erste Entscheidung schon vor dem Kauf: Welchen Staubsauger-Typ soll es sein. Es gibt den klassischen Bodenstaubsauger, ein solider Allrounder, der sowohl Teppiche wie auch Holzböden reinigt. Bei diesen Modellen hast Du die Wahl zwischen einem Modell mit Kabel für die Steckdose oder mit Akku-Betrieb. Die Sauger mit Akku eignen sich für große Flächen, da das Kabel nicht umgesteckt werden muss. Allerdings nur so lange der Akku eben durchhält. Für kleinere Flächen lohnt sich auch ein kompakter Handstaubsauger. Er bietet logischerweise weniger Leistung als Bodenstaubsauger, die Leistung ist geringer und das Fassungsvermögen des Staubbehälters ist kleiner, so dass Du ihn öfter leeren musst. Meist kommst Du mit so einem kompakten Handstaubsauger auch nicht an die Flächen unter den Möbeln.

Die Saugleistung

Mehr Watt bedeutet nicht automatisch mehr Saugleistung. Lass Dich beim Kaufen daher nicht von einer hohen Wattzahl blenden. Tatsächlich gibt diese nur an, welche elektrische Leistung der Staubsauger im Betrieb verbraucht. Wirklich entscheidend für eine gute Saugleistung ist das Zusammenspiel von Motorleistung, Rohr- und Düsenkonstruktion. Auch ein verschmutzter Filter oder ein voller Beutel kann die Saugleistung stark beeinträchtigen.

Das Filtersystem

Viele Staubsauger sorgen zwar für saubere Böden, verschmutzen dabei aber die Luft in der Wohnung. Denn ohne entsprechende Filtersysteme wird der aufgesaugte Staub einfach wieder in die Abluft geleitet. Damit dies nicht passiert, besitzen teurere Modelle mehrere Filter: Der Hauptfilter filtert den Großteil an Staub und Schmutzpartikel und wird, wenn er voll ist, im Müll entsorgt. Als grobe Faustformel gilt: Der Filter im Sauger sollte mindestens eine doppelte Wand haben. Allergiker sollten unbedingt zu einem Staubsauger mit HEPA-Filtertechnik greifen, da diese auch kleinste Schmutzpartikel aus der Abluft entfernen. Neben Feinstaub werden auch Schwebstoffe und Kleinstpartikel sehr gut zurückgehalten. So können HEPA-Filter die belastete Raumluft fast zu 100 Prozent von Stäuben und Allergieauslösern befreien. Raucher oder Besitzer von Haustieren sollten auf einen Aktivkohle-Filter im Staubsauger achten. Dieser bindet schlechte Gerüche. 

Bedienung und Handhabung

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Bedienung: Denn schon ein paar Ausstattungsmerkmale können das Staubsaugen enorm erleichtern. Der oft beworbene Aktionsradius gibt in der Regel meist die Länge des Kabel plus der Reichweite der Saugdüse an - je länger, desto weiter können Sie sich von der Steckdose entfernen, ohne das Kabel umstecken zu müssen. Einige Modelle bieten Bedienelemente am Griff. So müssen Sie sich nicht immer über den Staubsauger beugen, wenn Sie die Einstellungen ändern. Auch auf leichtgängige Räder sollten Sie achten - damit ziehen Sie den Sauger leichter hinter sich her. Um Rückschmerzen vorzubeugen, sollten Sie auf ein Teleskopsaugrohr achten, dass Sie soweit herauziehen können, wie es für ergonomische Hausarbeit nötig ist. Auch das Gewicht und ein Tragegriff sind wichtige Punkte, die Sie vor dem Kauf bedenken müssen - denn die Geräte müssen Sie bei jedem Wohnungsputz über Schwellen oder Treppen tragen.

Staubsauger Pflege

  • Je besser Du Deinen Staubsauger pflegst umso besser und länger wird er Dir zu Dienste sein.
  • regelmäßig Staubsaugerbeutel wechseln.
  • Eingebaute Filter (Abluftfilter, Motorfilter) sollten ebenfalls regelmäßig gereinigt und bei Bedarf gewechselt werden.
  • Staubsaugerbürsten und Staubsaugerdüsen müssen auch immer sauber sein, daher hin und wieder unter die Düsen und Bürsten schauen und festsitzende Haare und Fusseln entfernen.
  • Staubsaugerschlauch und das Staubsaugerrohr sollten gelegentlich gründlich gereinigt werden. Am besten in der Badewanne. Schlauch und Rohr abmontieren und ordentlich mit heißem Wasser durchspülen.

 

So funktionierts es: richtig und gründlich saugen

Damit Haus oder Wohnung sauber sind und man auch keinen Panikanfall bekommen muss, wenn plötzlich mal wieder unangekündigter Besuch vor der Tür steht, sollte man schon alle zwei oder drei Tage zum Staubsauger greifen, da sich täglich neuer Staub und neue Krümel auf den Teppich, Fließen, Parkett oder Laminat niederlassen. Die Häufigkeit hängt natürlich auch von der Anzahl der Personen ab, die unter einen Dach leben.

Und so geht´s:

  • Erst mal Platz schaffen. Stühle, Vasen, Pflanzen, Deko usw. hochstellen oder alternativ in einen anderen Raum bringen. Dann kommst Du auch in alle Ecken.
  • Immer in der Ecke anfangen, die am weitesten von der Tür entfernt ist und sich dann Richtung Tür „vorsaugen“.
  • Jede Stelle sollte zwei- bis dreimal gesaugt werden, so wird der Boden garantiert schön sauber und von Staub und Schmutz befreit.
  • Beim Staubsaugen der Ecken den Düsenaufsatz am Staubsaugerrohr entfernen, da man allein mit dem Rohr sehr gut die Ecken, Fugen und Kanten sauber machen kann. Wer es richtig gründlich machen will, sollte für die Ecken auf die Fugendüse zurückgreifen. Die ist dank ihrer schlanken Bauform mit abgeflachter Spitze perfekt ist und gehört zur Standardausrüstung eines jeden Staubsaugers.
  • Wenn Hartböden wie Laminat oder Fliesen gesaugt werden, unbedingt darauf achten, dass der Bürstenkranz der Universaldüse ausgefahren ist. So gibt es keine Kratzer.
  • Polstermöbel sollten ebenfalls regelmäßig abgesaugt werden, schließlich sammeln sich auch hier viel Staub, Haare, Hautschuppen, Krümel usw. an. Zum Saugen der Möbel benutzen man am besten eine spezielle Polsterdüse / Polsterbürste, die sich ebenfalls oft im Lieferumfang befindet. 

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Cornelia Frey

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